ICON GmbH | Containerbau, Modulbau, Stahlbau & Infrastruktur
Militärische Infrastruktur
Mit dem ICON Schutzcontainer bietet ICON eine nach STANAG 2280 zertifizierte, beschusshemmende Raumlösung für Unterkunft, Büro, Sanitär und Technik. Darüber hinaus entsteht sicherheitsrelevante Infrastruktur selten aus einem einzelnen Produkt — meist geht es um das Zusammenspiel aus Nutzung, Raumlösung, technischer Ausstattung, Standort, Montage und nachvollziehbarer Dokumentation.

ICON GmbH · Militärische Infrastruktur




ICON bündelt dafür Containerbau, Modulbau, Stahlbau, Planung, Standortvorbereitung und Projektkoordination. Die konkrete Ausführung wird immer projektbezogen geprüft. Diese Seite dient als Orientierung, damit Anforderungen früh sortiert und realistisch besprochen werden können.
Was in der frühen Klärung wichtig ist
- Nutzung, Personenanzahl, Laufzeit und Betriebsabläufe
- Standortbedingungen, Zufahrt, Flächen, Anschlüsse und Montagefenster
- Räume für Unterkunft, Arbeit, Technik, Lagerung oder Versorgung
- erforderliche Unterlagen, Abstimmungen und Dokumentation
- projektbezogene Anforderungen an Robustheit, Zugang, Schutz und Betrieb
Bewusst allgemein, konkret im Projekt
Wir vermeiden pauschale technische Versprechen. Schutzanforderungen, Nachweise, Ausstattungen und bauliche Details werden vertraulich, fachlich und passend zum Standort geklärt.
Der ICON Schutzcontainer
Der ICON Schutzcontainer ist die beschusshemmende Weiterentwicklung des klassischen Raumcontainers: ein Sandwichelement aus beidseitigem Panzerstahlblech mit dämmendem Kern, tragend ausgeführt in Stahlprofilen und werkseigen geschweißt. Einzeln nutzbar als Unterkunfts-, Büro-, Wach- oder Funktionsraum, oder zu mehrgeschossigen Anlagen kombinierbar — geprüft, zertifiziert und in der Praxis erprobt.
STANAG 2280
Bedrohungsstufen A3 (ballistisch) und C4 (Splitter-/Sprengwirkung)
Geprüft durch TNO, Niederlande
Der ICON Schutzcontainer ist nach STANAG 2280 für die Bedrohungsstufen A3 und C4 geprüft und zertifiziert — Prüfbericht auf Anfrage.








Kennwerte
- Modulmaß (Referenzeinheit)
- 6.058 × 2.438 × 2.580 mm außen, ≈12,95 m² Nutzfläche
- Skalierbarkeit
- Baugleiche Einheiten bis 3,5 m Breite und 12 m Länge herstellbar — Abmessungen sind projektspezifisch, nicht fix
- Panzerung
- Panzerstahlblech, 10 mm, beidseitig (Außen- und Innenschale)
- Tragstruktur
- Stahlprofile HEB120, UPN80, SHS 80×4, Baustahl S235JR
- Gewicht (Referenzeinheit)
- Panzerstahl ≈6.540 kg, Tragstruktur ≈3.480 kg, gepanzerte Tür ≈400 kg — Gesamtgewicht ≈10.420 kg
- Gepanzerte Tür
- Lichte Durchgangsöffnung 970 × 2.050 mm, Türblatt-Außenmaß 1.153 × 2.135 mm, umlaufende Gummidichtung, 3-Punkt-Bandaufhängung mit Fixierstiften
Vorteile im Überblick
Zertifizierter Schutz, kein Werbeversprechen
STANAG 2280, Bedrohungsstufen A3 und C4 — die Schutzwirkung ist unabhängig nachgewiesen, nicht nur konstruktiv behauptet.
Durchgehende Panzerung ohne Schwachstellen
Wände, Boden und Dach sind konsequent aus beidseitig gepanzerten Sandwichelementen aufgebaut. Auch Ecken und Modulübergänge werden mit eigenen Eckdetails aus Panzerstahl geschlossen, sodass die Schutzwirkung an keiner Stelle unterbrochen wird.
Skalierbar statt Katalogware
Bis 3,5 m Breite und 12 m Länge herstellbar — die Abmessungen werden auf Raumprogramm und Standort zugeschnitten, statt ein festes Containermaß vorzugeben.
Geschützte Gebäudedurchdringungen
Lüftung, Zuluft, Elektro-, Sanitär- und Klimaanschlüsse werden nicht einfach durch die Panzerung geführt, sondern mit eigens konstruierten Abschirmblechen umbaut — Gebäudetechnik ohne Kompromiss beim Schutz.
Offene Innenausstattung
Unterkunft, Büro, WC/Sanitär, Küche oder Lager — der Innenausbau ist projektspezifisch und wird erst nach Bedarf festgelegt, die Schutzhülle bleibt dabei unverändert.
Kombinierbar zu mehrgeschossigen Anlagen
Einzeleinheiten lassen sich zu Unterkunfts-, Sanitär- und Funktionsgebäuden mit mehreren Geschossen, überdachtem Erschließungskorridor, Außentreppen und Geländer zusammenschließen — vom Einzelraum bis zur kompletten Anlage.
Praxiserprobt im Auslandseinsatz
Das System wurde für ein mehrgeschossiges Unterkunfts- und Sanitärgebäude in einem internationalen Einsatzgebiet mit erhöhtem Schutzbedarf realisiert — Standort und Auftraggeber unterliegen der Vertraulichkeit.
Innenausstattung — projektspezifisch
Die Schutzhülle ist bei jeder Einheit gleich aufgebaut — was darin entsteht, wird pro Projekt festgelegt:
Wandaufbau und Konstruktionsdetails
Wand — Grundausführung
≈110 mm zzgl. Innenausbau
- 01Panzerstahl, 10 mm (Außenschale)
- 02Dämmkern PIR, 80 mm
- 03Dampfsperre (Typ Alutrix 600 / Sika Samavap)
- 04Panzerstahl, 10 mm (Innenschale)
- 05Innenausbau: 16 mm Zementplatte, 2 mm PVC-Belag
Zusätzliche Innendämmung von 40 oder 50 mm optional (Nutzfläche dann ≈12,31 bzw. ≈12,15 m² bei der Referenzeinheit); lichte Raumhöhe bleibt in jeder Ausführung bei 2.300 mm.
Eck- und Modulübergang
- 01Eckguss (Corner Casting) als Verbindungspunkt zwischen Einheiten
- 02Panzerstahl, 10 mm, beidseitig um den Eckguss geführt
- 03PIR-Dämmung im Eckbereich
Die Panzerung bleibt auch an Ecken und Modulstößen geschlossen, statt an der Verbindungsstelle zu unterbrechen.
Boden und Dach
- 01Tragende Stahlträger IPE120 auf HEB120
- 02Gabeltaschen (Forklift-Box) für Transport und Kranung
- 03Oberseitig Panzerstahlblech
- 04Dämmung im Aufbau integriert
Durchdringungsschutz (Lüftung, Elektro, Sanitär, Klima)
10 mm
- 01Abschirmblech Panzerstahl (Typ Sidur500), 10 mm
- 02Verschraubung mit Gewindestangen M20
- 03Beidseitige Abschirmung der Durchführung
Eigene Abschirmdetails für Lüftungsgitter, Zuluft, Elektro-/Klimaanschlüsse und Sanitärleitungen, damit keine ungeschützte Durchführung durch die Panzerung entsteht.
Technische Angaben aus eigenen ICON-Konstruktionsunterlagen für beschusshemmende Containereinheiten (Projekt-Nr. 03, mehrere Baulose, Stand 2025/2026) sowie eigener Produktfotografie. Werte gelten für die dargestellte Referenzeinheit und können je nach Schutzanforderung, Standort und Ausbau abweichen.
Sie planen ein Projekt in diesem Bereich?